Visitenkarten selbst gestalten
Visitenkarten sind unverzichtbar bei geschäftlichen Kontakten, leisten aber auch im privaten Bereich gute Dienste. Dabei ist Visitenkarten selbst gestalten gar nicht so schwer, wenn man einige Regeln beachtet.
Privat oder beruflich?
Zunächst einmal gilt es zu unterscheiden, ob die Visitenkarten im privaten oder beruflichen Umfeld eingesetzt werden sollen. Im privaten Bereich ist alles erlaubt, was gefällt; der eigenen Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Visitenkarten selbst gestalten für den beruflichen Bereich unterliegt dagegen einigen Konventionen, die man beachten sollte, wenn man nicht unangenehm auffallen will.
Visitenkarten selbst gestalten für den Beruf
Auch im professionellen Bereich gibt es Unterschiede. Von einem Bankangestellten erwartet man eine andere Visitenkarte als von einem Designer. Zum Metier eines kreativen Berufes gehört das Visitenkarten selbst gestalten natürlich dazu. Der Künstler, Grafiker oder Hairstylist hat hier gleich Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Daher wird man bei diesen Berufen sehr ausgefallene Visitenkarten eher tolerieren als bei typischen Büromenschen. Ist solch ein thematischer Zusammenhang zwischen Beruf und Visitenkarte nicht gegeben, werden Karten, die vom üblichen Schema stark abweichen, oft als aufdringliche Effekthascherei empfunden. Individualität zeigen darf man jedoch bei der Auswahl der Schriftart und der Farben für Schrift und Hintergrund.
Grundregeln der Gestaltung einer Visitenkarte
Bei den ersten Versuchen sollte man Visitenkarten selbst gestalten eher im konventionellen Bereich betreiben. Das übliche Format beträgt 85 mal 55 mm, meist im Querformat. Starke Abweichungen von dieser Standardgröße sind nicht empfehlenswert, denn man würde damit dem Empfänger der Visitenkarte die Aufbewahrung erschweren. Etuis, Mappen und Boxen, in denen Visitenkarten gesammelt werden, sind auf das Standardformat ausgelegt. Eine weitere Grundregel lautet, nicht am Druck zu sparen. Eine Visitenkarte ist ein Werbeträger für die eigene Person und Firma. Ausgedruckt auf dem heimischen Tintenstrahldrucker und auf vorperforiertem Papier wirkt sie billig und macht einen schlechten Eindruck. Auch für kleinere Stückzahlen gibt es schon günstige Angebote von Druckereien.
Die wichtigsten Daten die auf einer Visitenkarte stehen sollten
Lassen Sie sich beim Visitenkarten selbst gestalten nicht dazu verleiten, die Karte mit Informationen zu überladen. Die wichtigsten Kontaktdaten reichen: Name und Anschrift, Telefonnummer, E-Mail- und gegebenenfalls Webadresse. Bei beruflichen Visitenkarten kommen das Firmenlogo, Name und Sitz der Firma sowie die Position dazu, die man dort einnimmt. Selbstständige können einen Überblick über ihr Angebotsspektrum hinzufügen. Für derlei Zusatzinformationen eignet sich die Rückseite gut. Alle Daten müssen übersichtlich angeordnet und gut lesbar sein. Wichtig sind ein starker Kontrast zwischen Schrift und Hintergrundfarbe und eine gut lesbare Schriftart. Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund wirkt dezenter und ist für Businesskarten meist zu bevorzugen.

